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Dienstag, 31. März 2026

Der Mensch Jesus Christus

 



Johannes 6:48-59

Ich bin das Brot des Lebens.

Dieser Vers ist eine Metapher. Der Ausdruck „Brot des Lebens“ ist in erster Linie ein Genitiv der Produktion, d. h. „das Brot, das Leben hervorbringt [und erhält]“. Eine sinngemäße Übersetzung könnte lauten: „Ich bin das Brot, das Leben schenkt.“ Jesus Christus selbst ist unerlässlich für das ewige Leben.

Wortstudie: Synekdoche, E. W. Bullinger Figures of Speech in the Bible, Seite 613-656

49 Eure Väter haben Manna gegessen in der Wüste und sind gestorben.

50 Dies ist das Brot das vom Himmel kommt, auf dass, jeder der davon isst nicht stirbt.

51 Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel gekommen ist. Wer von diesem Brot isst wird ewig leben. Wahrlich das Brot, das ich für das Leben der Welt [Menschen] geben werde, ist mein Fleisch [meine Person, ich selbst].

Jesus bezeichnet sich selbst als "Brot", das Leben hervorbringt, das Leben schenkt und erhält, wenn wir die Redewendung und das Verständnis erkennen, dass "essen" bedeutet es vollständig für sich aufzunehmen. So wie der Körper durch den Verzehr von Brot am Leben bleibt, so wird das neue Leben genährt, indem wir uns durch Glauben an Christus in unsere Herzen nähren.

Hier stehen „Fleisch“ und „Blut“ sowohl gemeinsam als auch getrennt für die Menschlichkeit im Gegensatz zur Göttlichkeit. Es gibt noch weitere Begriffe in diesem Abschnitt; doch das Wort „Fleisch“ steht nicht für den Leib von Christus, sondern für ihn selbst in seiner wahren Menschlichkeit.

52 Da zankten die Juden heftig miteinander und sprachen: Wie kann uns dieser Mann sein Fleisch zu essen geben?

53 Jesus sprach zu ihnen: Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes und trinken sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch.

Wenn ihr nicht in euren Herzen von Christus lebt und an seinem Leben teilhabt (denn das Blut ist das Leben), habt ihr kein Leben in euch.

54 Wer [weiterhin] mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der hat das ewige Leben [das Leben im kommenden Zeitalter], und ich werde ihn am letzten Tag auferwecken.

Jesus hatte sich bereits selbst als Brot bezeichnet. Als Jesus nun davon sprach, sein Fleisch zu essen und sein Blut zu trinken, verwendete er Redewendungen die wir verstehen müssen, um das Wort richtig zu teilen. Jesus Christus ist der Sohn Gottes und Messias und die Hingabe und die persönliche Verpflichtung und Treue zu ihn den Sohn, der der Weg zum Leben und das Leben im kommenden Zeitalter ist.

55 Denn mein Fleisch ist die rechte Speise, und mein Blut ist der rechte Trank.

56 Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm.

Derjenige, der Christus weiterhin nachfolgt, steht in Gemeinschaft mit ihm.

57 So wie der lebendige Vater mich gesandt hat und ich durch den Vaters lebe, so wird auch der, der sich [weiterhin] von mir nährt, durch mich leben.

Die Lehre, dass Gott Jesus Christus gesandt hat, findet sich über 40 Mal im Neuen Testament und kann je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen haben. Jesus der „letzte Adam“ und so wie Gott Adam erschaffen hat, so hat er auch Jesus erschaffen, indem er ihn in Maria zeugte. Gott sandte seinen Sohn Jesus, um seinen Auftrag als Retter der Menschheit zu erfüllen. Gott hat seinen Sohn beauftragt und ausgesandt. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass Jesus durch seine Sendung durch Gott zu Gott wird – nichts, was von Gott „gesandt“ wird, ist Gott. Die Formulierung bedeutet genau das, was sie aussagt: Gott sandte Jesus, Johannes 3:16

58 Dies ist das Brot, das vom Himmel gekommen ist, nicht wie es unsere Väter aßen und starben. Wer dieses Brot weiterhin isst, wird ewig leben.

Christus war Gottes Plan für die Erlösung der Menschheit, und Gott selbst hat Jesus gezeugt. Er kam von Gott seinen Vater, Gott war sein Ursprung. Die Tatsache, dass Jesus sagte, er ist von Gott gekommen, macht ihn nicht zu Gott, wie manche Trinitarier behaupten.

59 Das sagte er, als er in der Synagoge zu Kapernaum unterrichtete.

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